Unternehmenswebsite: Design – Inhalte – Technik
Fast jedes Unternehmen hat sie. 2011 gehen viele die Überarbeitung an: Beim Unternehmensauftritt im Internet scheiden sich was Design und Zielgruppenansprache angeht, häufig die Geister. Nicht zu überfrachtet, nicht zu knallig, jeder soll sich zu Recht finden. Jedes Unternehmen und jede Website ist anders. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Richtlinien, die für den Unternehmensauftritt im Web allgemeingültig sind. connectiv! hat die wichtigsten zusammengefasst.
Nicht nur Interessenten und Kunden, auch potenzielle neue Mitarbeiter gehen als erstes auf die Website bevor sie sich an die Bewerbung setzen. Sie in die Zielgruppenansprache und bei den Überlegungen zur Navigation zu berücksichtigen, ist ratsam.
Design: Wie wollen wir gesehen werden?
Ob Hofcafé, mittelständischer Metallbauer oder Energieriese: Ein Selbstbild von sich hat jedes Unternehmen und ein Fremdbild in seiner Zielgruppe. Für die (Neu-)Gestaltung einer Website ist neben dem Corporate Design weniger das Selbstbild sondern eher das Fremdbild entscheidend. Wie sehen uns unsere Kunden und Partner? „Die Website sollte in erster Linie auf den Besucher zugeschnitten sein und als zentrale Anlaufstelle des Unternehmens fungieren. Ob Kontaktinformationen, übersichtliche Produktdarstellungen oder aktuelle Branchennews: Kunde, Interessent und Bewerber wollen schnell an gefragte Informationen kommen. Wenn die Website nicht allen Führungskräften und der Geschäftsführung gefällt, ist das eher nebensächlich“, sagt Dirk Thyen, Leiter Web-Solutions bei connectiv!.
Inhalte: Wie sprechen wir unsere Zielgruppe an?
Nicht nur Zahlen, Daten und Fakten zu Entstehung und Portfolio, sondern vor allem Geschichten aus dem Unternehmen interessieren die Webseitenbesucher: Was passiert hinter den Kulissen bei Unternehmen xy? Womit beschäftigt sich das Unternehmen neben seinem Kerngeschäft? Was tun einzelne Mitarbeiter, wenn sie nicht gerade Kunden betreuen?
Nicht die Facebook-Profile der Mitarbeiter sollten auf der Startseite verlinkt sein, aber mit der gelegentlichen Veröffentlichung von Nachrichten „direkt aus dem Inneren“ heraus, können Unternehmen Authentizität widerspiegeln und damit ein positives Images transportieren. Beispiele für solche „Unternehmensgeschichten“ sind: außerunternehmerisches Engagement in sozialen Einrichtungen (Vorträge, Workshops, CSR), Auszeichnungen von Mitarbeitern, Unternehmensfeste und Ausflüge, gegenseitige Zusammenarbeit mit Kunden.
Webseiten funktionieren wie Zeitungen: Hintergründe und Ereignisse interessieren den Leser immer mehr als starre Geschäftszahlen und der alljährliche Geschäftsbericht. Also wer, wann, mit wem, wo, warum? Und weniger: Wie viel, wo von?
Technik: Gute Erreichbarkeit und keine toten Links
Um seinen Webseiten-Besucher ein möglichst unkompliziertes und schnelles Surfvergnügen zu ermöglichen, ist die Beachtung technischer Aspekte wichtig. Dazu gehören auch die Barrierefreiheit und Schnittstellen zu sozialen Online-Netzwerken. Durch Barrierefreiheit können die Zielgruppen maximiert werden. Alle erdenklichen Personengruppen, wie zum Beispiel Multiplikatoren, Partner, Kunden und Interessenten können auf einer barrierefreien Website eher angesprochen werden.
Vor dem Going Online einer neuen Website sollten neben dem IT-Dienstleister einige Mitarbeiter probeweise über die ganze Seite surfen, sich testweise durchklicken und prüfen, ob alle Verlinkungen passen und nicht „ins Leere“ führen.
Gewusst wie: Erst vor kurzem wurde die von connectiv! umgesetzte Unternehmenswebsite des Biogas-Dienstleisters Consentis Anlagenbau aus Wietmarschen mit dem Website Award Norddeutschland 2011 in Gold ausgezeichnet. Die Website überzeugte die Jury hinsichtlich Zielgruppenansprache, Navigation und Inhalt.
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