Blog-Systeme für Unternehmen: Wie blogge ich richtig?
Lesen, kommentieren, verlinken – Weblogs erfreuen sich seit einigen Jahren auch in Deutschland steigender Beliebtheit. Schätzungen zufolge gibt es mittlerweile über 700.000 aktive Blogger, die regelmäßig über die „Web-Tagebücher“ ihre Gedanken und Meinungen austauschen. Neben thematischen Gruppenblogs, Wissenschafts- oder politischen Blogs, haben auch Unternehmen das Bloggen für Ihre PR-Arbeit entdeckt und kommunizieren mit Kunden und Partnern in den so genannten Corporate Blogs über neue Produkte, Unternehmensnews und Erfahrungen mit Produkten und Dienstleitungen.
Corporate Blogs, die Blogs für Unternehmen, sind eine Chance, sich offen und ungeschminkt gegenüber dem Kunden zu zeigen, seine Anliegen in einem informellen Rahmen aufzunehmen und darauf zu reagieren. Die deutsche Blogosphäre wächst. Nicht zuletzt deshalb wird diese Form der Kommunikation immer interessanter für Unternehmen.
Viele Sender und viele Adressaten – Das Prinzip des Web 2.0 gilt auch für das Corporate Blogging. Dabei sind der Themenauswahl keine Grenzen gesetzt. Eine Form des (Mirco-)Bloggens ist Twitter. Hier werden im Rahmen von 140 Zeichen Kurznachrichten ausgetauscht. Was von einem Sender ausgeht, erreicht viele Adressaten (die Follower), die ihrerseits wieder zum Sender werden und auf Tweets reagieren. Das können sich Unternehmen nicht nur bei Twitter zu Nutze machen.
Wichtig für das Gelingen des Corporate Blogging sind Regelmäßigkeit, ein Gespür für Themen sowie Reaktionsgeschwindigkeit. Kunden starten ihre Anfragen über diesen Kanal mit der Erwartung, schnell Antwort zu erhalten. Daneben sollten die gebloggten Themen authentisch, kurz und knapp formuliert sein. Blogs gehören zu den neuen Informationsmedien, die neue Stilformen verlangen.
Generell gilt für das Corporate Blogging:
- Themenauswahl: Nicht persönlich, aber auch nicht alltäglich; kann informieren und unterhalten zugleich.
- Kurznachrichten werden zugespitzt formuliert, so dass sie dazu einladen diskutiert zu werden.
- Blogs können als „Meckerecke“ für Kunden dienen. Hier haben Lob und Tadel durch Kunden Platz, nicht aber Selbstbeweihräucherung durch das Unternehmen.
- Wortspiele, Metaphern und Vergleiche sind beim Bloggen ausdrücklich gewollt. Sie machen die Sprache anschaulich, verständlich und regen Anwender zum Kommentieren an.
Sie interessieren sich für das Corporate Blogging? Das connectiv!-Team informiert sie gern über Wege, online mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten.












