Flache Hierarchien: Gemeinsam Strategien gestalten
Der Mittelstand bietet gegenüber Konzernen viele Vorteile. Nicht nur Geschäftskontakte können persönlicher gestaltet werden. Meist sind auch die unternehmensinternen Hierarchien flacher und die Mitarbeiterbeziehungen dadurch enger und freundschaftlicher. Dennoch gibt es auch hier bestimmte wiederkehrende Entscheidungs- und Arbeitsprozesse. Sie sind nach Abteilung und Position der Mitarbeiter ausgerichtet. Führungskräfte sind als Entscheider besonders gefragt. Sie sind das Bindeglied zwischen Team und Geschäftsführung.
An ihnen ist es, Mitarbeiter immer wieder zu motivieren und für neue Ideen und Veränderung zu begeistern. Sie fühlen sich jedoch auch schnell von der Unternehmensleitung beeinflusst oder unter Druck gesetzt. Führungskräfte stehen dann oft zwischen allen Stühlen und es fällt ihnen schwer, auf Mitarbeiter zuzugehen und ein offenes Ohr für Sie zu haben.
Viele Führungskräfte beanstanden die Loyalität und Führungskompetenzen ihrer Vorgesetzten. Dem kann durch Schulungen und individuelle Coachings entgegengewirkt werden. Grundsätzlich gilt auch dabei: Vorbeugen ist besser als behandeln.
Auch was Wertschätzung und Würdigung der Leistungen von Führungskräften angeht, gibt es Nachholbedarf. Mangelnde Anerkennung und wenig Vertrauen führen auf Dauer zu Mitarbeiterunzufriedenheit und Missstimmung. Zuerst bei den Führungskräften, dann bei den übrigen Beschäftigten. Zu wenig Lob und Aufmerksamkeit gegenüber den Mitarbeitern verursachen nicht selten Wettbewerbsrisiken für das Unternehmen und Gesundheitsschäden bei den Mitarbeitern.
In mittelständischen Unternehmen mit flachen Hierarchien können solche Probleme eher umschifft werden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Offenheit unter den Mitarbeitern sind hier besonders stark ausgeprägt. Auch abteilungsübergreifendes Arbeiten kommt den Mitarbeitern hier zu Gute. Strategische Unternehmens-Entscheidungen berühren hier oft den Großteil der Beschäftigten. Sie können bei Umstrukturierungen oder Neuerungen an einem Strang ziehen und sich bei Problemen gegenseitig helfen. So lassen sich Strategien leichter umsetzen und die Mitarbeiter setzen sich gemeinsam dafür ein, Ideen zu verwirklichen und das Unternehmen dadurch nach vorn zu bringen.
Durch die Einführung eines CRM-Systems lassen sich beispielsweise interne Arbeitsprozesse verkürzen und die interne Kommunikation optimieren.












