Die virtuelle beste Freundin: das Smartphone als Shopping-Begleiter
Traurig aber wahr: Die beste Freundin hat ausgedient. Zumindest was das Shoppen betrifft, denn hier sind Smartphones auf dem Vormarsch. Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Innofact AG nutzen immer mehr Shopping-Begeisterte ihr Smartphone, um beim Einkauf beraten zu werden. Für Unternehmen bedeutet das eine wesentliche Veränderung – auch sie müssen sich auf das Smartphone als Shopping-Begleiter einstellen.
Das Smartphone als Allround-Talent
Mobile Einkaufshilfen setzen sich durch: Studien zufolge nutzen bereits 46 Prozent der Befragten beim Shopping mobile Endgeräte, um zusätzliche Informationen zu bekommen. Die Mehrheit nutzt Möglichkeiten zum aktuellen Preisvergleich (82 Prozent) oder erkundigt sich zu konkreten Produkteigenschaften (70 Prozent). Auch bei der Suche nach Anbietern bestimmter Labels ist das Smartphone hilfreich: Mit entsprechenden Applikationen lassen sich die richtigen Geschäfte für die gesuchten Produkte finden – inklusive der integrierten Navigation via Google oder Bing Maps. Das Wunschobjekt ist nicht mehr in der passenden Größe erhältlich? Kein Problem, online können schließlich die Verfügbarkeiten in anderen Shops geprüft werden.
Mehr als 36 Prozent gaben in einer Umfrage an, dass Sie mit ihrem Smartphone noch im Geschäft weitere Informationen suchen – und sich gegebenenfalls sogar für einen anderen Anbieter entscheiden. Besonders schmerzlich für die beste Freundin: Die Mehrheit der Befragten holt beim Einkauf Bewertungen anderer Verbraucher ein und lässt sich so vor dem Kauf beraten.
Neue Anforderungen für Onlineshops
Für Unternehmen wird das Smartphone zur kritischsten Einkaufsbegleitung: Noch nie konnten so einfach und schnell Produktinformationen gesammelt, Preise verglichen und Kundenbewertungen eingeholt werden. Insbesondere Onlineanbieter müssen sich diesem neuen Trend anpassen. Alle wesentlichen Produktinformationen sollten auf einen Blick deutlich werden, die Inhalte von Onlineshops müssen den Anforderungen von mobilen Endgeräten angepasst werden. Eine mobil abgestimmte Navigation, reduzierte Bilddaten und eine schnelle Ladezeit sind einige Möglichkeiten, um Nutzern einfach und schnell die gewünschten Informationen zu bieten. Sinnvoll ist hier beispielweise eine mobile Website, die den Onlineshop für Smartphones optimal darstellt. Zusätzliche Funktionen wie Produktsuche, Verfügbarkeitsdaten und Informationen zu Zahlungsmöglichkeiten lassen sich hier ebenfalls integrieren.
Das Smartphone wird zum wichtigen Shopping-Begleiter, liefert Informationen, gibt Tipps zu anderen Produkten und vergleicht Preise. Nicht nur für die beste Freundin wird das Smartphone so zur Konkurrenz, auch Unternehmen müssen sich dieser Herausforderung stellen.
Wir von connectiv! beraten Sie gern zu Ihren Möglichkeiten: Mit mobil aufbereiteten und optimierten Inhalten können Sie Ihre Kunden auch auf mobilen Endgeräten überzeugen – die Frage des guten Geschmacks verbleibt schließlich auch bei der besten Freundin.
Ihr Ansprechpartner ist
Sven Jürgensen
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