Facebook will Datenschutz in Deutschland verbessern
Zusammenarbeit mit Bundesinnenministerium geplant
Nach Wochen der Attacken und Kritik deutscher Datenschützer gegenüber Facebook rudert das soziale Netzwerk zurück und zeigt sich nun offen gegenüber den Forderungen seiner Kritiker. Nach ersten Gesprächen mit dem deutschen Bundesminister für Inneres Hans-Peter Friederich zeigt sich das Unternehmen dazu bereit, den Datenschutz für die deutschen Nutzer verbessern zu wollen.
Künftig soll es einen allgemeingültigen Verhaltenskodex für soziale Online-Netzwerke geben, in denen Datenschutzregelungen sowie Regelungen zum Verbraucher- und Jugendschutz enthalten sind.
Ein erster Schritt für Facebook ist nun die Beteiligung an bereits vorhandenen Selbstverpflichtungen. Diese enthalten Kodizes zum Jugendschutz und spezielle Verhaltensregelungen für Betreiber von Social Media Plattformen. Sie sind Teil der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Anbieter (FSM), gegenüber denen Facebook sich bisher verschlossen hatte.
Facebook will zudem selbst einen eigenen Datenschutz-Leitfaden entwickeln. Dieser soll den Behörden vorgelegt werden, zuständige Ansprechpartner und genaue Maßregeln benennen.
Verhinderung von Facebook-Massenpartys
Nicht beabsichtigte Einladungen Jugendlicher zu öffentlichen Partys hatten in diesem Jahr zu einigen Groß-Partys mit vorher nicht absehbaren Ausmaßen geführt. Auch diese Art der ungewollten Massenveranstaltungen möchte Facebook künftig verhindern und vor allem den minderjährigen Teil seiner Nutzer vor ungeahnten Einladungen schützen.
Datenschützern in Deutschland „gefällt das“.













