IT-Sicherheit in vielen Unternehmen unzureichend
Mit Sicherheit nicht sicher – Wie das statistische Bundesamt (Destatis) kürzlich mitteilte, steht es bei vielen Unternehmen noch immer nicht gut um die IT-Sicherheit. „Kundendaten und Informationen müssen künftig noch sicherer über IT-Infrastruktur abgebildet, kommuniziert und archiviert werden“, lautet das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie. Über 10 Prozent der Unternehmen war gegenwärtig von Sicherheitsproblemen in ihrem ITK-System betroffen.
Bei über 70 Prozent der befragten Unternehmen gingen 2009 Daten aufgrund von IT-Pannen verloren. Phishing-Angriffe, also der unerlaubte Zugriff auf Nutzerdaten über gefälschte Domains, führte hingegen nur bei sehr wenigen Unternehmen zu Sicherheitsproblemen. Bei über 10 Prozent führten Fehler der eigenen Mitarbeiter zur Offenlegung persönlicher Daten.
Mitarbeiter -Schulungen zur IT-Sicherheit schaffen Abhilfe
Schulungen zur IT-Sicherheit, die bei Bedarf vertieft und aufgefrischt werden, sollten verpflichtend für jeden Mitarbeiter sein. Vor allem für die Abteilungen IT, Vertrieb, Marketing und Service: Hier sind der Kundenkontakt und der Umgang mit Kundendaten Alltagsgeschäft. Je intensiver der Kundenkontakt, desto wichtiger ist der sorgsame, gewissenhafte Umgang mit den wertvollen Kundeninformationen.
Das gilt vor allem für Unternehmen mit 10 und mehr Mitarbeitern. Hier ist der Kundenstamm schnell nicht mehr überschaubar, kundenrelevante Aktivitäten kommen täglich hinzu und sollen auch nach Monaten und Jahren noch nachvollziehbar sein. Neben Schulungen können Sicherheitsrichtlinien die Mitarbeiter in Sachen IT-Sicherheit auf dem neuesten Stand halten. Sie sollten online im Intranet und als Print zugänglich sein.
Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Das connectiv!-Team berät Sie gern.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
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