Mobile Device Management: Die digitale Freiheit im Griff
Die rasante Ausbreitung mobiler Geräte und Anwendungen macht natürlich nicht vor der Unternehmenstür halt. Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen haben die Chancen mobiler Arbeit längst erkannt. Das Motto „Bring your own Device“ ist in vielen Unternehmen bereits Alltag: Mitarbeiter surfen mit privaten Endgeräten für den Erfolg der Firma. Oft haben Unternehmen ganze „Fuhrparks“ modernster Endgeräte, um die Mitarbeiter für die Tätigkeiten in einer durch und durch digitalisierten und mobilen Arbeitswelt fit zu halten. Dabei gibt es eine Menge zu organisieren und zu beachten.
Digitale Arbeitsprozesse treffen mobile Mitarbeiter
Mobile Device Management (MDM) bedeutet zunächst nichts anderes, als die Risiken mobiler Endgeräte zu beherrschen. Grund: Die Smartphones erhöhen deutlich den Aufwand alle Anforderungen an die IT-Sicherheit einzuhalten. Dazu müssen alle Geräte, samt Software und Daten, stets in Echtzeit erfasst und auf den neusten Stand gebracht werden. Die normale Geräteverwaltung spielt hierbei kaum mehr eine Rolle, denn: Die vielen mobilen Betriebssysteme, die auch von den Mitarbeitern in die Peripherien der Unternehmens-IT gebracht werden, benötigen neue Management-Systeme. Firmen sollten dazu gegenüber der neuen mobilen Arbeitsmentalität -trotz aller berechtigten Sicherheitsbedenken - Offenheit zeigen. Grund: Auch während der Arbeit greift ein Großteil der Mitarbeiter auf mobile Geräte zu. Wenn das Unternehmen diese Gewohnheiten in ortsunabhängige Arbeitsstrukturen überführt, kann die Produktivität um bis zu 30% steigen. Um dieses Potential zu heben, braucht es allerdings ein gutes MDM.
„Bring your own Device“ als Herausforderung für die IT-Sicherheit
Dank immer leistungsfähigerer Geräte, immer mehr Daten, immer neuerer und vielseitigerer mobiler Anwendungen wird der Sicherheitsaspekt der IT immer mehr in den Schatten gestellt. Ortungsdienste, Passwörter, Firmeninterna: All das in Kombination mit Mitarbeitern zählt zu den größten Sicherheitsrisiken für die heutige IT-Sicherheit. Durch die hohe Dynamik im mobilen Markt kommen viele Unternehmen kaum hinterher, Regeln, Prozesse oder Verschlüsselungstechniken für die mobilen Arbeitsprozesse zu integrieren.
Durch das Prinzip „Bring your own Device“ gewinnen die normalen User immer stärkeren Einfluss darauf, welche Hard- und Software im Unternehmen zum Einsatz kommen. Früher war es noch umgekehrt, als der PC von den Büros in die Privaträume der Bürger Eingang fand. Dank der exponentiellen Innovationskurve - auch durch Firmen wie Apple - ist es aktuell umgekehrt. Doch auch wenn hier von einer Demokratisierung der IT gesprochen werden kann, so ist das gerade bei größeren Firmen immer noch ein Problem, Smartphones und Co. ganzheitlich in das Business zu implementieren. Denn eins ist klar: Trotz aller Neuheiten müssen IT-Verantwortliche dafür sorgen, dass die Sicherheitsmaßnahmen bzgl. Passwörter, Viren, Datenspionage eingehalten werden. Genau dafür brauchen sie eine leistungsfähiges Mobile Device Management.
Ein technischer Blick auf MDM 
Will man auch im mobilen Zeitalter Installation, Betreuung und Wartung der IT sicherstellen, sollten alle Geräte z.B. über eine zentrale Plattform geschützt werden. Über die können dann Administratoren beliebig viele Smartphones, Tablets, Anwendungen und alle dabei möglichen Betriebssysteme zentral steuern. Über Cloudbasierte Umgebungen können Lösungen, Updates und Aufspürdienste für verloren gegangene Geräte einheitlich bedient werden. Besonders beim letzten Punkt wird deutlich, wie wichtig der Sicherheitsaspekt beim MDM ist. Daher muss jedem Firmenchef allein aus Wettbewerbsgesichtspunkten daran gelegen sein, den „Lösch-Button“ auch aus der Ferne zu drücken, wenn ein Mitarbeiter sein Smartphone samt Firmendaten verliert. Zusätzlich kann dabei eine VPN-basierte Datenübertrag helfen, sprich: Nutzer surfen über ein virtuelles privates Netzwerk, welches ebenfalls zentral eingerichtet und konfiguriert werden kann.
IT und mobile Mitarbeiter sicher harmonisieren
Am Ende aller neuen Einflussfaktoren geht es um altgediente Ziele: MDM muss die Integrität und die Sicherheit der bestehenden IT-Infrastruktur gewährleisten. Während damit die Sicherheitsbestimmungen allerorts durchgesetzt werden können, bekommt der anwendende Mitarbeiter von der Existenz eines mobilen Geräte-Managements kaum etwas mit. Am Ende steht die Erkenntnis, die notwendige Sicherheit und die Freiheiten des mobilen Arbeitens in eine flexible Technik gegossen zu haben. connectiv! kann ihnen helfen, die eigene Situation zu reflektieren und mit unserem technischen Wissen in mobilen Themen zu verbessern. Sprechen Sie uns gerne an!















