Mysterium QR-Code: zehn Fakten zum kleinen Wunderkasten
QR-Codes haben die Welt erobert: Überall finden sich die kleinen schwarz-weißen Kästchen – auf Plakaten, auf Visitenkarten, in Anzeigen und auf Webseiten. QR-Codes sind wesentlicher Bestandteil der Informationsverarbeitung geworden und ermöglichen dem Nutzer eine schnelle und einfache Navigation im Internet. Ob mit Smartphone oder Tablet-PC: Dank des QR-Codes müssen Internetadressen nicht mehr eingetippt und Daten nicht mehr gesucht werden. Im QR-Code stecken viele Überraschungen – über die zehn wichtigsten Fakten lesen Sie im Folgenden.
- Der QR-Code hat einen prominenten Bruder. Er fällt uns kaum mehr auf, so sehr haben wir uns an ihn gewöhnt: der Strichcode. Längst tippen Kassierer nicht mehr die Preise ein, sondern ziehen die Waren über einen Scanner. Das gleiche Prinzip, derselbe Effekt: QR-Codes funktionieren genauso wie die Strichcodes im Supermarkt – können aber weitaus mehr Informationen speichern.
- Der QR-Code setzt auf Punkte. Die hinterlegten Informationen sind in einem Muster aus hellen und dunklen Punkten hinterlegt. Die Punkte sind ähnlich wie die Nullen und Einsen in der digitalen Computertechnik für den Menschen unlesbar, haben aber dieselbe Funktion: Mit dem spezifischen Muster wird ein bestimmter Wert erzeugt, etwa ein Buchstabe oder eine Zahl.
- Der QR-Code ist fotogen: Mit einem Fotohandy lassen sich die kleinen Codes einfach und schnell entschlüsseln. Ausgestattet mit einer Codeleser-Software werden die Informationen in der Grafik erkannt und entschlüsselt.
- Der QR-Code antwortet schnell. Zumindest, wenn man seinem Namen trauen darf. QR steht für „Quick Response“, übersetzt „schnelle Antwort“. Nach dem Scan leitet die Codeleser-Software zügig auf die hinterlegten Informationen weiter.
- Der QR-Code kommt aus Japan. Entwickelt wurde er bereits 1994 von dem IT-Unternehmen Denso Wave. Allerdings nicht zu Marketingzwecken, sondern um Autos zu bauen. In den 80er Jahren stiegen die Anforderungen der Automobilindustrie an maschinenlesbare Codes, mehr Informationen mussten auf kleinerer Fläche untergebracht werden – der QR-Code war geboren. Dank der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs erobert der QR-Code nun auch den privaten Markt.
- Der QR-Code steht niemals Kopf. Dafür sorgen die Positionsmarkierungen in den drei Ecken – dank Ihnen kann das Lesegerät die Position des QR-Codes erkennen und richtig zuordnen.
- In den QR-Code passen 7000 Zahlen oder 4200 Buchstaben oder 3000 Bytes. Zum Vergleich: Der Produktscan beim Einkauf schafft gerade einmal 13 Zeichen. In einem QR-Code lassen sich also viele Informationen speichern, ungefähr eine DIN A4-Seite Text insgesamt. Die meisten QR-Codes enthalten Internetadressen – und ersparen so dem Nutzer das Eintippen langer URLs.
- Der QR-Code ist ein Allroundtalent. Nicht nur Internetadressen, auch viele andere Informationen lassen sich in einem QR-Code verstecken. Immer häufiger sind auf Visitenkarten die Kontaktdaten in einem QR-Code hinterlegt und dank enthaltener Geodaten wird in Google Maps mit nur einem Scan die richtige Route bestimmt. Selbst E-Mails oder automatische Antwort-SMS lassen sich mit QR-Codes kodieren.
- Auf die Größe kommt es beim QR-Code nicht an. Mindestens 2,5 Zentimeter sollte der QR-Code schon groß sein, damit die Fotolinse vom Mobiltelefon ihn einwandfrei lesen kann. Darüber hinaus sind dem QR-Code aber keine Grenzen gesetzt – selbst metergroß auf einer Hauswand ist er mit einigem Abstand problemlos scanbar.
- Der QR-Code ist für Jedermann: Da QR-Codes lizenzfrei sind, darf sie jeder kostenlos verwenden. Benötigt wird dafür lediglich eine spezielle Software, um die gewünschten Informationen in einem individuellen Code zu verpacken.
Zehn wesentliche Fakten zum QR-Code – und wir von connectiv! kennen noch mehr. Vor allem mit dem optimalen Einsatz und der richtigen Umsetzung von QR-Codes kennen wir uns aus. Gern beraten wir Sie zu den Möglichkeiten, die QR-Codes Ihrem Unternehmen bieten. Sprechen Sie uns an!
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