Social Media Guidelines: Spielregeln für Digital Natives
Neugierig, kritisch, überaus aufmerksam: Den Anforderungen der Digital Natives zu entsprechen, ist nicht immer leicht. Vor allem auf Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. sind Digital Natives anspruchsvolle Nutzer und für Unternehmen ein professioneller Auftritt hier besonders wichtig. Viele der User nutzen soziale Netzwerke aktiv, um Informationen zu Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen zu sammeln. Werden hier Informationen nicht richtig aufbereitet, zu wenig oder gar falsch kommuniziert, kann dies schwerwiegende Folgen haben.
Social Media ist überall. Es wird gebloggt, gepostet, getwittert und kaum jemand kann sich der Anziehungskraft der sozialen Netzwerke entziehen. Auch Mitarbeiter sind in sozialen Netzwerken aktiv – nicht nur privat, sondern vermehrt auch beruflich. Unternehmen, die von Anfang an klarstellen, wie sich Mitarbeiter online verhalten sollten, sind auf der sicheren Seite. Mithilfe von Social Media Guidelines lassen sich im Unternehmen klare Regeln etablieren, wie sich Mitarbeiter in sozialen Netzwerken verhalten sollten – bestenfalls nicht nur beruflich, sondern auch privat.
Unternehmen müssen Mitarbeitern zunächst ihre Rolle verdeutlichen: In sozialen Netzwerken sind Mitarbeiter selten nur als Privatperson unterwegs, der berufliche Hintergrund ist immer präsent. Wenn Mitarbeiter kommunizieren, muss daher immer klar sein, in welcher Funktion sie dies tun – es sollte deutlich werden, ob die eigene oder die Unternehmensmeinung vertreten wird. Um Missverständnisse zu vermeiden, muss außerdem immer offensichtlich sein, was Fakt ist und was der eigenen Meinung entstammt.
Ohnehin ist es wichtig, den Mitarbeitern einen hohen Qualitätsanspruch zu vermitteln. Im Internet verbreiten sich Informationen rasant und Neuigkeiten werden zügig verteilt. Was einmal gesagt ist, kann nicht zurückgenommen werden – daher will jeder Beitrag wohl überlegt sein und Qualität geht über Schnelligkeit. Dazu zählt natürlich auch der Umgang mit falschen Informationen: Lügen haben kurze Beine, Informationen sind online sofort nachprüfbar, falsche Aussagen werden schnell entlarvt. Wichtig ist daher, die Quellen offen zu legen. Das sichert nicht nur ab, sondern zeugt zudem von Respekt gegenüber dem Urheber und festigt so die eigene Glaubwürdigkeit. Sind doch einmal falsche Informationen verbreitet worden, ist schnelle Schadensbegrenzung unabdingbar. Fehler sind menschlich – wichtig ist nur, dass eigene Fehler oder Irrtümer möglichst schnell berichtigt werden, um Missverständnisse, Irritationen oder Ärger zu vermeiden.
Eines sollte für jeden Mitarbeiter selbstverständlich sein: Internes bleibt intern. Firmeninformationen sind grundsätzlich sorgsam zu behandeln, vertrauliche Informationen dürfen nicht verbreitet werden. Im Zweifelsfall gilt daher, lieber einen Beitrag zu unterlassen, als potenzielle interne Informationen preiszugeben.
Sicherlich sind diese Regeln für viele Mitarbeiter nichts Neues, vielleicht sogar eine Selbstverständlichkeit. Für Digital Natives sind sie es in jedem Fall – und Fehlverhalten wird meist öffentlich gestraft. Daher ist es für Unternehmen sinnvoll, individuelle Social Media Guidelines zu etablieren, um das richtige Verhalten im Social Web für Mitarbeiter immer präsent zu halten und die Folgen von Verstößen zu verdeutlichen.
Denn so gilt: Social Media bietet für Unternehmen großes Potenzial, birgt aber auch Risiken. Wie Ihr Unternehmen auf Facebook eine gute Figur macht und bei Twitter den richtigen Ton trifft – dazu beraten wir Sie gern. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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