Social Media im Unternehmen
Facebook, Twitter und Google +1 geschäftlich nutzen?
Ein privates Facebook-Profil ist ok, aber auch einen geschäftliches? Viele Mittelständler lesen und hören von einer Web 2.0 Strategie für Unternehmen. Was ist das? Sollten wir das machen? Lohnt sich das für uns?
Einige wagen den Schritt ins „Mitmach-Web“ und starten, mal mit mal ohne fremde Hilfe, mit einem Unternehmensprofil in die sozialen Online-Netzwerke. Für Unternehmen, die ihre Kunden und Interessenten über das Web ansprechen und ihre Webaktivitäten verstärken wollen, kann der Schritt ins soziale Web sinnvoll sein. Vor allem im b2c-Bereich, also für Geschäftsbeziehungen von Unternehmen zu Endkunden, kann der Kundendialog über Facebook und Co. Wettbewerbsvorteile bringen.
„Viele der Endkunden, also sozusagen der Endverbraucher, die das Internet privat nutzen, sind ohnehin mit einem Profil im Web 2.0 vertreten und hier oft täglich unterwegs. Sie online zu erwischen und als Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen, kann vorteilhaft für das Unternehmensimage und damit für die Geschäftsentwicklung sein. Dabei ist jedoch wichtig, zumindest die Grundlagen der einzelnen Netzwerke zu kennen, den richtigen Zeitpunkt und Ton für diese Art der Kundenansprache zu finden“, sagt Patrick Fiekers, Mitarbeiter bei connectiv!.
Facebook: Teilen, „Gefällt mir“ und kommentieren
Das bekannteste und größte aller Web 2.0 Netzwerke ist Facebook. Allein in Deutschland zählt die 2004 von Mark Zuckerberg gegründete Plattform mehr als 18 Mio. Nutzer. Unter dem Motto „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ zieht das Portal immer mehr Interessierte an, Inhalte miteinander zu teilen und sie gegenseitig zu kommentieren. Besonders bekannt aus den Medien ist der Facebook-„Gefällt mir“-Button. Er war ins Visier von Datenschützern geraten, da bei Klick auf den Button personenbezogene Daten weitergegeben werden, ohne dass der Webseitenbesucher es merkt. Kürzlich hat das Landgericht Berlin in einem Urteil die Einbindung des „Gefällt -mir“-Buttons jedoch für hinreichend datenschutzkonform erklärt.
Twitter: „Zwitschern“ und folgen
Was für alle Online-Netzwerke gilt, andere schnell und kurz zu informieren, ist beim Microblog-Dienst Twitter besonders stark ausgeprägt: 140 Zeichen hat der Nutzer hier Platz, sich mitzuteilen. Was von einem Blogger ausgeht, kommt bei vielen Adressaten, den Followern, an. Sie werden ihrerseits wieder zum Sender, indem sie auf Tweets reagieren und „retwittern“. Diese Art der Online-Kommunikation in Echtzeit können sich Unternehmen nicht nur bei Twitter zu Nutze machen.
Ganz neu: Google +1
Der Google +1 Button, eine neue Schaltfläche zur besseren Auffindbarkeit von guten Webseiten in den Google-Suchergebnissen, ist ganz neu für eingeloggte Google-Nutzer auf www.google.de zu finden. Bis der Button bei allen Nutzern angekommen ist, wird es noch einige Zeit dauern. So können Google-Nutzer Kollegen und Freunden beispielsweise Webseiten, Videos oder Bilder direkt aus den Suchergebnissen empfehlen. Als eingeloggter Nutzer werden die empfohlenen Seiten dann direkt bei der Suche in den Status-Updates angezeigt.
Die neue Google +1-Schaltfläche kann auch auf der Unternehmenswebsite eingebunden werden. +1 ist übrigens ein Kürzel und steht für „das ist interessant“ oder „schau dir das an“.
Generell gilt für die Kundenkommunikation über das Web 2.0:
- Themenauswahl: Sie sollte nicht persönlich, aber auch nicht alltäglich sein. Texte für das Web 2.0 können informieren und unterhalten zugleich.
- Kurznachrichten werden zugespitzt formuliert, so dass sie dazu einladen diskutiert zu werden.
- Blogs können als „Kummerkasten“ für Kunden dienen. Hier haben Lob und Tadel von Kunden Platz, nicht aber Eigenlob durch das Unternehmen.
- Wortspiele und Vergleiche sind beim Bloggen ausdrücklich gewollt. Sie machen die Sprache anschaulich, verständlich und regen Nutzer zum Kommentieren an.
Sie haben die Möglichkeit, das Web 2.0 über eine Social-Media Schnittestelle im connectiv! WebCMS Ihrer Unternehmenswebsite mit Inhalten zu füttern. Wie das funktioniert, lesen sie hier:
Social Media Schnittestelle für das CMS
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um Social Media ist:
Patrick Fiekers
fiekers@connectiv.de
Tel.: +49 (251) 21092-0

















