Sozial vernetzt im Internet: Online Communities
Was früher die Kneipe, der Fußballverein oder das Kino waren, wo man sich mit Freunden traf und austauschte, sind heute Facebook, Xing, StudiVZ und Twitter. „Früher“, das war vor einigen Jahren, als es die Online Communities noch nicht gab oder sie weniger bekannt waren. Heute pflegen wir unsere Freund- und Bekanntschaften weiterhin beim Sport, bei der Chorprobe oder beim Kinobesuch. Doch die Online Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung für unsere sozialen Netzwerke. Das gilt für die Arbeitswelt ebenso wie für private Kontakte.
„Corporate Twitter“ heißt das neue Zauberwort, das die Runde durch die Geschäftswelt macht und an dem sich die Geister scheiden. Während manch Online Marketing Manager mehrmals täglich für sein Unternehmen twittert, ist vor allem die ältere Generation der Führungsebenen wenig von dem Mircoblogging-Dienst überzeugt und stellt die berechtigten Fragen: Was nützt Twitter unserem Unternehmen? Ist das die Unternehmenskommunikation der Zukunft?
Nicht nur zum Austausch trivialer Alltagsaktivitäten, auch für Unternehmen, die ihre Online-Aktivitäten kostengünstig und mit großer Reichweite erweitern wollen, kann Twitter sinnvoll sein. Beim Microblogging stehen dem User 140 Zeichen zur Verfügung, sein Anliegen in Worte zu fassen. Der direkte, schnelle und offene Kontakt zum Kunden steht im Vordergrund. Er soll nicht nur informiert werden, sondern auch Anregungen, Fragen und Kritik äußern. Sind die Kunden dem Internet und insbesondere dem Web 2.0 zugetan, kann Twitter eine reizvolle und lohnenswerte Möglichkeit sein, mit dem Kunden in Dialog zu treten.
Der gegenseitige Austausch von Informationen und Meinungen zwischen Anbieter und Kunde kann durch Twitter belebt und entscheidend verbessert werden. Voraussetzung dafür sind ein gewisses Twitter-Know-how, ein Gefühl für Themenfindung und mindestens ein Mitarbeiter, der im Umgang mit der Online-Plattform vertraut ist und die Motivation zeigt, regelmäßig in Eigenverantwortung zu twittern.
Was noch für Twitter spricht: Die Online-Plattform ist schnelllebig, aktueller als jede Zeitung und jeder Newsletter und einfach in der Anwendung. Dennoch: Twitter kostet, vor allem in der Anfangsphase, einen gewissen Zeitaufwand, der sich auf lange Sicht rentiert. Dieser sollte unbedingt vor der Umsetzung berücksichtigt und die Verantwortlichkeiten klar festgelegt werden.
Sie wollen sich mit Ihren Kunden über Twitter vernetzen? Die Onlinemarketing-Experten bei connectiv! beraten Sie gern. Erst kürzlich entwickelte unser Team eine Twitter-Schnittstelle, die Ihre Website mit dem Microblog-Dienst verbinden kann.
Auch Microsoft hat den Dienst bereits in die Management Suite Dynamics CRM integriert. Die kostenlosen Erweiterungen der CRM-Software greifen die Entwicklungen des Web 2.0 auf. Sie geben Unternehmen die Fähigkeit, besser zuzuhören, Networking-Aktivitäten genauer zu analysieren und schneller zu reagieren. Dadurch gewinnen sie nicht nur Einblicke in die Wahrnehmung auf Kundenseite, sondern können der Entwicklung der neuen Kommunikationsformen auch besser folgen.








