Web entscheidendste Informationsquelle für Geschäftsführer und Manager

Was sonst die Fachzeitschrift, der Kongress oder die Messe war, ist heute in weiten Teilen das Internet. Um sich über Produkte und Dienstleistungen, Hersteller und Lieferanten zu informieren, gehen Interessierte ins Netz. Nicht nur als Privatperson, auch als Chef und Entscheider lassen wir uns bei Investitionsentscheidungen immer mehr vom Internet beeinflussen. Daneben zählen weiterhin der Rat und die Erfahrungen von Freunden und Kollegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine im Herbst 2009 von Virtual Identity durchgeführte Umfrage unter Geschäftsführern und Managern.
Auch das Web 2.0 ist für den Informationsaustausch unter Führungskräften entscheidend. In Foren, über die Business-Plattform Xing und den Microblog-Dienst Twitter suchen Führungskräfte den Kontakt zu Experten. Viele machen sich im Web auf die Suche nach technischen Datenblättern und Online-Demos. Sie sind meist der erste Schritt, über den Interessenten auf ein Unternehmen und sein Portfolio aufmerksam werden. Danach erfolgt in der Regel der erste Kontakt über ein Anfrageformular oder, wenn es besonders gut läuft, über einen persönlichen Anruf.
Zwei Stunden sind viele der Chefs täglich im Netz unterwegs, um ihrer Kaufentscheidung ein Stück näher zu kommen. Vor allem Entscheidungen aus dem B2B-Bereich werden auf diesem Wege gefällt.
Das WorldWideWeb ist als Informationsquelle schnell zugänglich und gilt als zuverlässig. Es ersetzt jedoch nicht den persönlichen Kontakt und Gespräche von Kunde zu Anbieter. Gerade bei kurzfristigen Entscheidungen sind Führungskräfte besser beraten, ein persönliches Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen.
Auch die Perspektiven für den B2C-Bereich für das neue Jahr sind durchweg positiv: Immer mehr Menschen suchen nach immer spezielleren Produktinformationen im Internet und kaufen online ein. Dieser Trend wird sich auch 2010 weiter fortsetzen, sowohl im Segment Anbieter-Endkunden als auch im B2B-Bereich.
Der Trend der verstärkten Web-Nutzung auf Kunden- und Anbieterseite kann Unternehmen zum Umdenken in der eigenen Marketingstrategie verhelfen. Der Online-Auftritt ist dabei nur den Anfang. Er kann durch Umstellung auf kunden- und dialogorientierte Webanwendungen, wie zum Beispiel einen eShop, Anfrageformulare oder Merkzettel, immer gezielter bestimmte Kundeninteressen ansprechen und damit zu einem wichtigen Vertriebskanal werden.








