24.11.2020

Neue Schutzmaßnahmen für globale Datentransfers

Microsoft setzt Handlungsempfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses um

Nachdem das Privacy-Shield-Urteil vom Europäischen Gerichtshofs gekippt worden ist, reagiert Microsoft nun als erstes Unternehmen mit umfangreichen Maßnahmen. Grundlage hierfür sind die Handlungsempfehlungen des Europäischen Datenschutzausschusses, die erst kürzlich veröffentlicht worden sind.

Rechtliche Verpflichtung

Zum Schutz sensibler Kundendaten aus Unternehmen und öffentlichem Sektor verpflichtet sich das Technologieunternehmen Microsoft künftig selbst, jede Kundendatenabfrage von staatlicher Stelle anzufechten, sofern eine rechtliche Grundlage besteht.
Diese rechtliche Verpflichtung soll Einzug in bereits bestehende und künftige Verträge von Microsoft-Kunden finden, sodass die Datenschutzmaßnahmen seitens Microsoft noch einmal verschärft werden.

Finanzielle Verpflichtung

Über die rechtliche Verpflichtung hinaus wird es nach Angaben von Microsoft auch eine finanzielle geben. Diese greift dann, wenn Microsoft Kundendaten unter Verletzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) offenlegen muss. In diesem Fall erhalten Nutzer*innen des Technologieunternehmens eine finanzielle Entschädigung, um ein Zeichen für das Vertrauen und den Datenschutz zu setzen.

Beide von Microsoft beschlossenen Maßnahmen zum Schutz von Nutzer- und Kundendaten orientieren sich nicht nur an den offiziellen Handlungsempfehlungen. Sie gehen sogar noch darüber hinaus und reihen sich in eine Vielzahl von Maßnahmen ein, die Microsoft schon seit Langem für den Datenschutz ergreift.


Hier geht es zur vollständigen Meldung von Julie Brill.
(Corporate Vice President for Global Privacy and Regulatory Affairs und Chief Privacy Officer bei Microsoft)

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