22.07.2020

Warenkorbabbrüche wirkungsvoll verhindern

Wir zeigen Ihnen, wie man einem Warenkorbabbruch vorbeugen kann

Ein Warenkorbabbruch ist schnell erklärt: ein potenzieller Kunde besucht ihren Shop, fügt dem Warenkorb einen oder mehrere Artikel hinzu und verlässt ihre Website, ohne den Kauf getätigt zu haben. Für Shopbetreiber ist es besonders interessant zu wissen, an welcher Stelle der Kaufprozess abgebrochen wurde und mit welchen Maßnahmen er diesem beim nächsten Mal frühzeitig entgegenwirken kann.

Welche Möglichkeiten wünschen sich Kunden beim Online-Einkauf?

Eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Dezember 2019 beleuchtet die Hintergründe eines Kaufabbruchs näher. Von den über 1000 befragten Online-Käufern nannten 68 Prozent zu hohe Versandkosten als Grund für einen abgebrochenen Kaufvorgang. Des Weiteren bemängelten etwa 53 Prozent, dass die bevorzugte Zahlungsweise nicht angeboten wurde.
Das Anbieten eines kostenfreien Versands und flexibler Zahlungsmöglichkeiten gehören also bereits zur Standardanforderung für viele Kunden.

 

Den Kaufprozess vereinfachen – je weniger Hindernisse, desto besser

Mit nur wenigen Anpassungen können Sie als Onlineshop-Betreiber schon einiges bewirken! Alle Optimierungen für den Kaufprozess, die wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt haben, ist dabei gemeinsam, dass Sie zu Übersichtlichkeit und einem insgesamt vereinfachten Checkout Vorgang führen. Die wichtigsten Tipps sind:

  • Übersichtlichkeit in den Warenkorb bringen
    Der Einkaufskorb wird munter gefüllt und an der Kasse ein letzter prüfender Blick über die Auswahl geworfen. An dieser Stelle müssen Produkteigenschaften z.B. durch Produktbilder nicht nur klar zu sehen sein, sondern sollten sich auch schnell anpassen lassen, falls der Kunde bei Größe oder Anzahl noch etwas ändern möchte.
    Eine Fortschrittsanzeige mit wenigen klaren Schritten bis zum Abschluss des Kaufvorgangs kann auf dem Weg zur Kasse zusätzlich unterstützen – denn Fortschritt motiviert!
    Besonders Kunden, die zuerst verschiedene Anbieter vergleichen, sollten bei der Rückkehr auf den Shop durch die Integration einer Merkliste unterstützt werden. Mit diesem Extra haben Online-Shopper die Möglichkeit, Favoriten abzuspeichern und den Kauf auch zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen.

  • Zeitlich begrenzte Aktionen
    Jede Art von Rabattaktion kann den Anstoß zum Einkauf und Bestellabschluss geben. Mittels einer künstlichen Verknappung bekommen Sale-Angebote eine zusätzliche, neue Dimension der Exklusivität. So können ein Countdown Zähler mit den verbleibenden Stunden oder ein Banner am Websiterand ein Gefühl von Dringlichkeit erzeugen.

  • Verschiedene Zahlungsarten anbieten
    „Keine Kartenzahlung möglich.“ Wer diesen Satz schon einmal bargeldlos an der Kasse stehend gehört hat, der weiß, wie wichtig es ist, die freie Wahl bei der Bezahlmethode zu haben. Die beliebteste Zahlungsmöglichkeit in Deutschland ist immer noch der Kauf auf Rechnung, da er die größte Sicherheit für den Käufer bietet.
    Die Shopware Händlerumfrage von 2019 ergab, dass Paypal die zweithäufig eingesetzte Zahlungsmethode der Onlineshop-Betreiber ist.

  • Die Bestellung als Gast ermöglichen
    So kurz vor dem Ziel – und dann soll der Kunde noch alle möglichen Fragen zur eigenen Person beantworten? Nicht jeder nimmt sich dafür die Zeit oder möchte seine kompletten Daten angeben, geschweige denn ein Kundenkonto anlegen. Der Umweg über das E-Mail-Postfach für die Registrierung sollte nicht zwingend gemacht werden müssen. Deshalb lohnt es sich, die zweite Option Registrierung ohne Konto anzubieten, um keinen Kunden zu verlieren.

Wir von connectiv eSolutions unterstützen Sie bei der Konfiguration ihres individuellen E-Commerce-Shops. Sprechen Sie uns einfach an!

Ihr Ansprechpartner ist:

Dirk Thyen
Tel.: +49 (591) 80032-150
E-Mail: dirk.thyen@connectiv.de

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